Street Food Festival

Ein schöner sonniger Samstagnachmittag, die Gerüche der etlichen ausgefallenen Essen steigt einem in die Nase und überall gut gelaunte und gut genährte Leipziger. Das Street Food Festival in Leipzig. Es findet erstmals in Leipzig statt und schafft es viele Erwartungen zu erfüllen und gleichzeitig Spielraum nach oben zu lassen.

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Ich selbst war am Samstagnachmittag da und war überrascht was für gutes Wetter uns an dem Tag erwartet hat. Das perfekte Wetter um sich den Bauch voll zu schlagen. 🙂 ❤

Die Auswahl fiel mir selbst sehr schwer, da man ja am liebsten immer alles ausprobieren und kosten möchte. Vier Gerichte habe ich mir ausgesucht und getestet. Im Folgenden stelle ich euch diese 4 vor und werde euch sagen was ihr unbedingt probieren müsst und von welchen „Köstlichkeiten“ ihr ruhig die Finger lassen könnt.

Black Wasabi Burger

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Das erste Gericht, das ich getestet habe, war der Black Wasabi Burger. Ein koreanischer Burger mit schwarzen Brötchen, Wasabi Mayo, gelben Rettich, Salat, hausgemachter Sauce und marinierten Rindfleisch. Der Burger mag auf die meisten vielleicht im ersten Augenblick nicht sehr appetitlich wirken, jedoch überzeugt er sofort nach dem ersten Biss! Ein Burger der vor allem durch eine leicht scharfe Note überzeugt. Dies liegt in erster Linie an dem gelben Rettich und der Wasabi Mayo.
Auf der Karte zwar No. 2, dennoch auf meiner Liste ganz klar die No.1. 🙂

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Bënyë

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Diese kleinen ausgebackenen Teigbällchen sind mit Kokosraspeln verfeinert und sind sehr süß vom Geschmack. Für einen kleinen Snack würde ich diese afrikanische Köstlichkeit jedem empfehlen (sofern man Kokos mag).

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Der afrikanische Imbiss hat sich auf eine vegane Küche spezialisiert.

Frittiertes Eis

Es gibt Leute die sagen: frittiert schmeckt alles besser. Leider falsch. Anfangs noch angeworben von einer hosentragenden Eiskugel mit Augen, linderte sich meine Freude bereits, als ich den Preis für diesen vermeintlich leckeren Nachtisch sah. So betrug der Preis für eine Kugel bereits 5€. Trotz allem wollte ich es probieren und kann euch nun sagen: lasst die Finger davon!
Es ist zwar schön anzusehen, jedoch schmeckt es als würde man ein Eis, eingepackt in Esspapier, essen.

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Karibu Teller

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Unser letzter Anlaufpunkt war der afrikanische Stand „Karibu tupendane“, welcher verschiedene kenianische Spezialitäten anbot. Neben Hähnchencurry und Kochbananen, gab es hier auch Krokodil- und Zebragulasch. Meine Wahl fiel dabei auf den Karibu Teller, der ein Mix aller aufgeführter Speisen war.

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Da ich weder Zebra, noch Krokodil jemals gegessen habe, reizten mich speziell diese beiden. So schmeckt Zebra nach erstmaligen kosten sehr saftig und Krokodil eher milde, eher vergleichbar mit Hühnchen und Fisch.

Fazit:
Es gab natürlich noch viele andere lecker Spezialitäten, wie Domoda (typisch gambische Erdnusssauce mit saisonalem Gemüse), Ramenburger, Pierogi, oder auch verschiedene Smoothies. Dafür hat jedoch sowohl Zeit, Hunger, also auch das Geld gefehlt. Es hieß nach dem Motto: „Einmal um die Welt“, doch hätte es dafür noch die ein oder andere Delikatesse mehr geben können. Ich persönlich hätte zum Beispiel gern noch verschieden zubereitete  Arten von Insekten gesehen.
Soviel zum bereits anfangs erwähnten Spielraum. Das Street Food Festival in Leipzig hat jedoch einen guten Start hingelegt und ich freue mich zukünftig, weitere leckere mir unbekannte Gerichte probieren zu dürfen. 🙂

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