Snapchat – ist das noch gut, oder kann das weg?

Ist das noch gut, oder kann das weg?
Jeder hat sich wohl schonmal diese Frage gestellt. Die meisten von euch wahrscheinlich, wenn ihr so in euren Kühlschrank guckt und feststellen müsst, dass ihr euch nicht sicher seid, ob ihr diesen Joghurt (oder was auch immer) noch essen könnt oder doch wohl eher nicht. So ähnlich geht es mir schon eine ganze Weile mit Snapchat. Immerhin war es schon immer da, genauso wie Instagram. Ich kann mich nicht erinnern, wie lange ich die beiden Apps schon besitze. Das ist wie die Frage nach dem Huhn und dem Ei – was war zuerst da? So richtig kann ich das nicht beantworten. Aber ist das eine nun besser als das andere, weil es zuerst da war? Ich glaube nicht.

Ihr merkt schon, ich tu mich bei dieser Frage ganz schön schwer. Denn immerhin ist Snapchat eine App, die ich früher sehr oft benutzt habe und jetzt irgendwie nur noch da ist. Der Hauptgrund dafür, ganz klar Instagram. Ohne die Instagram Storys würde ich Snapchat glaube immer noch unverändert benutzen. Denn die Idee an sich ist super. Ich teile und sehe Momente mit Freunden, die ich eben gerade erlebe. Diese bleiben dann für 24h und danach nerven sie keinen mehr und sind einfach weg. Doch das alles kann jetzt auch Instagram. Und das muss ich ehrlich zugeben, noch besser und innovativer. Wobei – vielleicht ist innovativer das falsche Wort. Es ist eher leichter. Denn wieso zwischen zwei Apps hin und her wechseln, wenn ich dann doch beides in einem haben kann. Schließlich ist es viel angenehmer, wenn ich meine Snaps/Storys in einer App uploaden kann und gleichzeitig noch meine und eure dauerhaften Posts und Bilder sehen kann. Normalerweise ganz klar. Ich habe eine App, die beides kann, also brauch ich keine weitere.

Nun ja, ganz so leicht ist es nun leider auch nicht. Denn immerhin haben einige Leute immer noch kein Instagram aber sind von Snapchat begeistert. Wieder Andere, die ich kenne, sind halt an Snapchat gewöhnt und posten deshalb auch lieber dort etwas. Ihr merkt schon, will man dann doch alle erreichen, sind zwei Apps doch besser als eine.

Dann stelle ich mir aber wiederum die Frage: „muss ich denn unbedingt dafür sorgen, dass alle meine Storys/Snaps sehen, oder kann es mir eigentlich egal sein?“ Die logische Antwort: wohl eher letzteres. Denn immerhin sollten wir nicht nur auf Andere achten. Ist man davon überzeugt, gibt es meistens immer noch diese eine Person, wo man doch schon irgendwie will, dass sie deine Story/Snaps sieht. Nur leider hat diese Person vielleicht nun doch beides und guckt aber diese nur auf Snapchat an. Snapchat ist für mich zum Beispiel ein Portal, wo ich nicht vielen folge und dadurch auch schneller mal auf eine Story klicke. Also doch wieder ein Punkt, der für die Nutzung beider Apps spricht.

Für mich als Blogger da auch nicht fern: die Reichweite. Ich habe mit Snapchat eine weitere Plattform, die mich nichts kostet und ich Leute erreiche, die ich über Instagram vielleicht nicht erreichen würde. Dies sind in meinem Fall zwar zur Zeit nicht viele, aber das kann sich ja immer ändern. Wie gesagt, Snapchat ist für mich eher etwas privateres, wo ich zwar der ein oder anderen bekannteren Person folge, aber am Ende des Tages doch nur wegen meinen Freuden da bin.

Viele kleine Dinge, die also doch für Snapchat sprechen, aber trotzdem nur kleine. Dies wurde scheinbar vor ungefähr einem halben Jahr auch Snapchat klar, denn da brachten sie die Spectacles raus. Das ist eine Sonnenbrille (eigens von Snapchat und nur für Snapchat), mit der ihr Fish-Eye-Videos machen könnt und diese direkt von eurer Brille auf Snapchat posten könnt. Eine schlaue Strategie, denn immerhin hebt das Snapchat von Instagram ab. Coole Fish-Eye-Videos mit einem klick und sofort auf dem Handy – und hey, extrem stylish sieht sie auch noch aus. Selbst die Kamera und die Akkuanzeige sind so offensichtlich, dass sie nicht auffallen. Für mich damals ein Grund gewesen, sie sofort haben zu wollen. Also kurzerhand auf eBayKleinanzeigen nachgeschaut und sie einer Person abgekauft, die natürlich „ganz zufällig“ eine übrig bzw. zuviel gekauft hat, wo Sie in Amerika war. Denn damals gab es die Brillen nur an kleinen Automaten, die quer in den USA verteilt waren. Heute gibt es sie aber auch online zu kaufen. Das einzige, was gleich geblieben ist, mal wieder der Preis. Denn für den Preis von 150€ sollte man sich zweimal überlegen, ob man diese Sonnenbrille wirklich braucht. Im Nachhinein würde ich sie mir glaube nicht noch einmal holen. Versteht mich nicht falsch, die Brille sieht super aus, ist spitze verarbeitet, hat eine Ladecase und eine passable Videoqualität. Vor allem fällt ihr praktischer Nutzen auf, wenn man mal keine Hand frei hat und trotzdem filmen möchte. Nur leider ist die angesprochene Videoqualität für mich Segen und Fluch zugleich. Für Videos die ich mit der Brille machen kann sind die Videos wirklich okay, aber dann doch um Welten schlechter, als die Videos meines iPhone 7+. Also habe ich auch hier schnell angefangen, wieder mehr Videos mit meinem Handy zu machen, statt mit den Spectacles von Snapchat.

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Meiner Meinung hat Snapchat gute Ideen, aber weiß sie nicht so recht umzusetzen. So ähnlich geht es mir auch mit dem Beitrag, denn im Grunde habe ich jetzt viel gesagt und auch nichts gesagt. Hab Vergleiche zu Instagram bezogen, aber bin nicht weiter auf die App eingegangen. Eigentlich wollte ich mir ja nur selbst die Frage stellen: „Snapchat – ist das noch gut, oder kann das weg?“
Und mein Fazit? Ich glaube ich werde es noch eine weile im Kühlschrank stehen lassen, ab und zu mal kosten und es dann so in 2 – 3 Wochen entsorgen. Denn schließlich trennt man sich nicht so schnell von Altbekanntem.

|Anton|

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